Deutschlanddurchquerung von Ost nach West – von Görlitz nach Schengen

Etappe 1: Görlitz – Dresden

von Berthold Kutschera

 

Die östlichste Stadt Deutschlands und zugleich größte Stadt in der Oberlausitz Görlitz, an der deutsch-polnischen Grenze gelegen, wählte ich als Startpunkt meiner Deutschland-durchquerung aus, die mich bis nach Perl/Schengen an die luxemburgische Grenze führen sollte.

Vom Bahnhof in Görlitz lief ich der Berliner Straße folgend, vorbei an zahlreichen Bürgerhäusern aus der Renaissance-, Barock- und Jugendstilzeit, in das Zentrum der gut erhaltenen Altstadt. Viele von ihnen sind in einem sehenswerten renovierten Zustand, während einige von ihnen noch auf ein dringend notwendiges „Facelifting“ warten müssen. Am Obermarkt, an der gotischen Dreifaltigkeits-kirche vorbei, gelangte ich zum Untermarkt mit dem beeindruckenden Rathaus, das sein heutiges Aussehen, im Stil der Neorenaissance, im Jahre 1902 erhielt.

Mein Rundgang führte mich weiter zur Pfarrkirche St. Peter und Paul, die oberhalb der Altstadtbrücke auf einem Felsen errichtet wurde, welche den deutschen und polnischen Teil von Görlitz verbindet. Die Sightseeingtour beendete ich danach beim Heiligen Grab, einer Nachbildung der heiligen Stätten Jerusalems, ehe ich mich wieder zurück zum Bahnhof begab. Von dort verließ ich anschließend Görlitz auf der Zittauer Straße, marschierte auf dem Damm der Lausitzer Neiße, dem Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen, den renaturierten Berzdorfer See rechts liegen lassend und ließ den ersten Tag in Hagenwerder ausklingen.

In der morgendlichen Frische ließ es sich gut laufen und ich erreichte gegen zehn Uhr die ökologische Modellstadt Ostritz. Was nun eine ökologische Modellstadt sein soll, erklären ganz genau die aufgestellten Informationstafeln. So heißt es, dass sich Ostritz und St. Marienthal vollständig mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Wasser, Sonne und Holz versorgen. Dazu investierte die Stadt in ein Biomassen-Heizkraftwerk, das auf dem Gelände eines stillgelegten Textilbetriebes errichtet wurde. In den Verbund erneuerbarer Energieanlagen wurden außerdem Wind- und Sonnenenergieanlagen sowie eine Wasserkraftanlage integriert.

Auf der Klosterstraße, die parallel zur Lausitzer Neiße entlang führt, gelangte ich bald in das 1234 von der böhmischen Königin Kunigunde gegründete barocke Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal. Gerne hätte ich die reich ausgemalte Klosterkirche besichtigt, doch nach dem schlimmen Hochwasser vom 20. August 2010, war der Trocknungsprozess der Kirchenmauern noch nicht abgeschlossen und so die Besichtigung leider, aber verständlich, nicht möglich. Auf dem Weiterweg durch das enge Neißetal, bekam ich auch eine Vorstellung von den Wassermassen, die Richtung des Klosters im August 2010 mit Urgewalt strömten. Während auf deutscher Seite der Unrat und der ganze Müll, den das Hochwasser anspülte beseitigt war, sah man auf polnischer Seite den Wohlstandmüll, vor allem die Plastiktüten und –folien, in mehreren Metern Höhe auf den Ästen der Bäume wie schlechten Weihnachtsschmuck hängen. Der Gedanke an das meterhohe Hochwasser, das sich seinen Weg hier durch das enge Neißetal suchte, verursachte ein mulmiges Gefühl. Über Hirschfelde und Drausendorf lief ich am späten Nachmittag in Zittau ein. Mein Weg führte mich geradewegs zur Museumskirche „Zum Heiligen Kreuz“. Hier kann man in der größten Museumsvitrine der Welt, das größte Fastentuch Deutschlands bewundern. Es ist 8,20 Meter hoch und 6,80 Meter breit. Der Museumsführer berichtete, dass während des Zweiten Weltkrieges russische Soldaten das Fastentuch entwendeten, es in mehrere Teile zerschnitten und als Badestubenverkleidung verwendeten. Nach dem Ende des Krieges fand ein Holzsammler alle Teile im Wald. Sie gelangten in ein Museumsdepot und wurde von Schweizer Restauratoren in den Jahren 1994 bis 1995 unentgeltlich restauriert. Wozu diente das Fastentuch? Darauf konnte der Museumsführer ebenfalls eine Antwort geben. In erster Linie hatte es die Aufgabe den Chorraum in der Kirche, während der Fastenzeit zu verhüllen, damit dem Volk der Blick auf das Allerheiligste verwehrt bleibt. So gab es zur körperlichen Abstinenz in der Fastenzeit auch eine eucharistische. Das Große Fastentuch ist eine Bilderbibel von der Erschaffung der Welt bis zur Auferstehung Jesus. Der unbekannte Künstler malte die biblischen Szenen in 90 Bildern. Dazu ordnete er sie auf dem 55,76 Quadratmeter großen Tuch in 10 Reihen an.

 

 

Nach so viel geistiger Nahrung schlenderte ich durch die Gassen der sehenswerten Altstadt Zittaus. Besonders hatte es mir, als ich auf dem Marktplatz ankam, das Rathaus angetan, das viel südländischen Charme verströmte. Es wirkte auf mich wie ein toskanischer Palazzo. Nach Plänen des bekannten deutschen Architekten Karl Friedrich Schinkel wurde es, wie ich erfuhr, im Stile der italienischen Renaissance im 19. Jahrhundert erbaut.

Die beiden Steinskulpturen, welche links und rechts das Rathausportal begrenzen, sind Sophia, die Göttin der Weisheit und ihr gegenüber Themis, die Göttin der Gerechtigkeit. Ich gehe stark davon aus, dass beide, die gewählten Volksvertreter daran erinnern sollen, sich nur für das Wohlergehen der Bürger einzusetzen. Bald machte sich der Magen durch lautes Knurren bemerkbar, das akustische Zeichen für mich, eine Speisegaststätte aufzusuchen. In der historischen Gaststätte „Salzhaus“, einem achtstöckiger Bau, wurde ich fündig. Die sächsische Kartoffelsuppe und der Hirschbraten mit Knödeln schmeckten ausgezeichnet.

Am nächsten Tag marschierte ich, wie es in der Literatur immer bezeichnet wird, in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, dem Zittauer Gebirge, hinein. Über Obersdorf näherte ich mich dem Luftkurort Oybin mit seinem gleichnamigen Burg- und Klosterberg. Erstaunt war ich über den Lastenlift, der zum höchsten Punkt des Berges hinaufführte. Später, als ich den Berg über die Ritterschlucht erklommen hatte, ging mir ein Licht auf, dass dieser notwendig für die Versorgung der Berggaststätte mit Lebensmitteln und Getränken ist. Während der Hussitenkriege wurde zur Sicherheit ein Teil des Prager Domschatzes auf die als uneinnehmbare geltende Oybiner Burg ausgelagert. Nach der Einführung der Reformation zerfielen Burg und Kloster zunehmend. Erst im Zuge der Romantik wurde die Burgruine wieder bekannter und nachdem sie in den letzten Jahren umfassend saniert wurde, entwickelte sie sich zu einem Publikumsmagnet.

Nach ausgiebiger Besichtigung stieg ich hinab, wanderte weiter Richtung Nonnenfelsen, der in der Nähe von Jonsdorf liegt. Ungefähr zwei Stunden später erreichte ich diesen und lief mit einigen Touristen auf einem Steig zur Spitze. Die Berggaststätte hatte heute leider geschlossen, so dass ich nur die schöne Aussicht genießen konnte. Kurz vor dem Sternparkplatz, bei dem ich mich aus dem Rucksack verpflegte, begegnete mir der hiesige Revierförster, der grinsend beim Anblick meines großen Rucksackes in breitem Sächsisch meinte: „Hamse a scheene Hitte uffjeladen!“ Auf schönen Waldwegen führte mich mein Weg zum deutsch-tschechischen Wanderübergang in der Nähe der Hubertusbaude. Vorbei an Grenzbaude und Sonnebergbaude mit Blick auf die 793 m hohe Lausche ging ich bergab und erfreute mich beim Anblick der zahlreichen Umgebindehäuser aus verschiedenen Jahrhunderten links und rechts der Straße in Waltersdorf. Das Umgebindehaus ist, wie es in einer Erklärung heißt, eine Kombination von Block- und Fachwerkbau. Dabei wird um einen eingeschossigen Blockbau, die „Blockstube“, eine gesonderte Konstruktion errichtet, das sogenannte „Umgebinde“, welches das Dach und das Obergeschoss trägt. Die Blockstube ist nicht mit der Umgebindekonstruktion verbunden. Die Obergeschosse sind in der Regel Fachwerkkonstruktionen. Umgebindehäuser geben der Oberlausitz und den angrenzenden Gebieten ihr unverwechselbares Aussehen.

Eine Waltersdorferin, die ein Stück gemeinsam mit mir in der Hauptstraße lief, meinte, dass die Blockstube in das Umgebinde heraus- oder hineingeschoben werden kann. Dem Wanderweg mit dem grünen Balken folgend gelangte ich abends in das ehemals für seine Damastweberei bekannte Großschönau. Dort ließ ich den Abend in einer gemütlichen Gaststätte ausklingen.

Mein Biwak schlug ich in der Nähe der Karasekhöhle auf. In dieser Höhle soll sich der Räuberhauptmann Johannes Karasek aufgehalten haben. In Seifhennersdorf wird im Karasekmuseum an das Räuber- und Schmugglerwesen am Ende des 18. Jahrhunderts erinnert. Dort versorgte ich mich in einem Lebensmittelgeschäft und überquerte nach geraumer Zeit die Grenze zur Tschechei. Ich gelangte nach Rumburk. Nach dem Ende des Kommunismus versucht man den baulichen Verfall aufzuhalten. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Marktplatz mit einigen renovierten Häusern. Vom Marktplatz weiter, leicht ansteigend, erreichte ich bald die Lorettokapelle, die als das bedeutendste kirchengeschichtliche Objekt Nordböhmens gilt. Auch hier muss noch, sobald das notwendige Geld zusammen ist, renoviert werden. Die Deckengemälde im Kreuzgang schienen mir dies schon zu sein.

Als weitere Orientierung diente mir der 516 m hohe Dymnik, auf den ich zusteuerte. Dort befinden sich eine Berggaststätte und ein Baumwipfelklettergarten. Über Zahrady marschierte ich in der Nähe von Vlci Hora südwärts nach Kyjov. Hier war mein Einstieg in das Kirnitschtal, auf Tschechisch Krinice, dem ich nun in die hintere Sächsische Schweiz folgte.

Der Ausdruck Sächsische Schweiz wurde von zwei Schweizer Malern im 18. Jahrhundert geprägt, die sich durch die Felsen an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert fühlten. Synonym für Sächsische Schweiz wird auch der Begriff Elbsandsteingebirge verwendet. Als höchster Berg in diesem Mittelgebirge gilt der Große Zschirnstein mit 562 m Höhe. Nachdem es Abend wurde, die Sonne nicht mehr in das canyonartige Tal schien, wurde es verdammt kühl, sodass ich bald, bevor es ganz dunkel wurde, mein Biwak aufschlug.

 

Am nächsten Morgen marschierte ich im Tal weiter und überquerte ca. eineinhalb Stunden später, ein Blick zum Himmel versprach einen sonnigen Tag, die deutsch-tschechische Grenze, bevor ich nach einer weiteren knappen Stunde in Hinterhermsdorf, das oberhalb des Kirnitschtales liegt, einlief.

 

Neben den vielen Umgebindehäusern erregte mein besonderes Interesse der mit zahlreichen bunten Ostereiern schön geschmückte Osterbrunnen. Ein Brauch, den ich nur aus meiner fränkischen Heimat kenne, aber niemals in Sachsen vermutet hätte. Da der Osterbrunnen ein schönes Fotomotiv darstellte, schoss ich einige Bilder. Ein Einheimischer, der bei meinen fotografischen Bemühungen interessiert zuschaute, bot sich an, ein Foto von mir, vor dem Osterbrunnen zu machen. Ich hatte gegen diesen Vorschlag nichts einzuwenden und hinterher kamen wir noch in ein kurzes Gespräch, wobei ich ihm meine Überraschung mitteilte, hier, in der hinteren Sächsischen Schweiz, einen derart geschmückten Osterbrunnen vorzufinden. Mein Gesprächspartner, offensichtlich ein geschichtlich bewanderter Zeitgenosse, hörte aus der Aussprache meiner Worte heraus, dass ich wahrscheinlich aus Franken, wie die Vorfahren der Hinterhermsdorfer, komme. Auf Grund dieser Tatsache, so seine Erklärung, hat man den Brauch des Osterbrunnens in den letzten Jahren wiederbelebt.

Nach dieser interessanten Belehrung wanderte ich wieder in das Kirnitschtal hinab und bog an der Thorwalder Brücke in Richtung Zeughaus ab. Einige Minuten bevor ich dort ankam, sah ich eine Salzlecke. Dies ist ein Trog, in welchem dem Rotwild, da natürliche Salzvorkommen in der Sächsischen Schweiz fehlen, mit Lehm verknetetes Viehsalz hineingelegt wurde. Die Salzbeigabe soll sich positiv auf den Knochenbau und die Geweihbildung auswirken. Denn bei der spätfeudalen Jagd war das Geweih die wichtigste Trophäe. Im Zeughaus, das in Sichtweite zum Teichstein liegt, aß ich zu Mittag, allerdings war ich sehr erstaunt über den Preis von 3,90 € für das halbe Schwarzbier aus Tschechien und dachte nur: „Oh, du glückliches Bierfranken!“

 

Vom Zeughaus lief ich auf der Straße weiter, bevor ich links zum 390 m hohen Winterstein abbog. Über Treppen, Eisenleitern, Metalltritten und Seilhilfen gelangte ich zum Gipfel. Die Aussicht auf andere Felsengipfel der Sächsischen Schweiz war grandios. Nach dem Abstieg wanderte ich in dieser herrlichen Landschaft weiter zum 499 m hohen Kleinen Winterberg und ließ in dessen Nähe den Tag ausklingen.

Um 7 Uhr in der Frühe baute ich mein Biwak ab und marschierte über den Frienstein durch die urtümliche Landschaft zu der zerklüfteten Felsengruppe der Schrammsteine. Der Gratweg auf den Schrammsteinen, verbunden mit viel Schweiß, war sicherlich einer der Höhepunkte meiner Wanderung durch das Elbsandsteingebirge.

Die Aussichtspunkte auf den Schrammsteinen waren mit Wanderern und Touristen aus anderen Ländern überfüllt. Auch zahlreiche Vertreter der Zahnspangengeneration hielten such mit ihren Erzeugern hier auf. Nach kurzem Blick in die Runde, zwei drei Fotos mit dem Handy, gingen sie ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Simsen nach. Wie meinte einer: „Es sieht doch alles gleich aus!“

Die bedeutendsten Gipfel der Schrammsteingruppe sind der Hohe Torstein und der einzeln stehende Falkenstein. An zahlreichen Wandergruppen, Touristen und Familien vorbei, erreichte ich gegen 14 Uhr, das westlich von den Schrammsteinen gelegene Bad Schandau. An einer Hauswand las ich die Hochwasserstände der letzten 200 Jahre ab. Dabei war das Hochwasser von 2002 das zweitschlimmste nach dem von 1845. So stand es 4,28 m über dem Markt und 3,46 m hoch in der Kirche.

Nach Einkauf und Besichtigung lief ich weiter Elbe abwärts und ließ mich bei Königstein, Europas größte Bergfestung grüßte von der Höhe, mit der Fähre auf die andere Uferseite übersetzen. Vom Landungssteg waren es nur wenige Meter bis in den Biergarten des dortigen Gasthauses. Nach einer Stärkung marschierte ich noch bis an den Fuß des Liliensteines, dem Endpunkt meiner heutigen Wandertour.

Den einzigen rechtselbischen Tafelberg, den 415 m hohen Lilienstein, erklomm ich am nächsten Morgen. Um 7. 25 stand ich auf dem Gipfel und genoss die Aussicht über das Elbtal hinüber zum Königstein. Die Berggaststätte war natürlich zu dieser frühen Zeit geschlossen. So war ich zusammen mit einem Jogger, der von der anderen Seite zum Gipfel heraufgerannt war, die einzige menschliche Seele in der morgendlichen Stille, die nur vom Vogelgezwitscher unterbrochen wurde. Ich machte mich für den Abstieg bereit und erreichte nach einer guten Stunde den Kurort Rathen, genauer gesagt Altrathen, mit Blick auf die Bastei, einer der bekanntesten Fotomotive der Sächsischen Schweiz. Als Orientierung diente mir weiterhin das Elbufer und ich hoffte das Zeichen eines Wanderweges zu finden, der mich nach oben führte. Doch weit gefehlt. Nach geraumer Zeit kramte ich meine Wanderkarte heraus und musste feststellen, dass ich ein Stück nach Altrathen hätte hineinwandern müssen, um den Einstieg zur Bastei zu finden. Ein Zurückwandern kam nicht, ehrlich gesagt ich hatte dazu auch keine Lust mehr, in Frage. So ging es am Elbufer weiter. Zahlreiche Ausflügler sowie Radfahrer und Mountainbiker kamen mir entgegen bzw. überholten mich an diesem schon hochsommerlichen Karfreitag. Auf der Elbe waren die Ausflugsschiffe mit Ausflüglern, die Richtung Dresden oder Bad Schandau fuhren, überfüllt.

Ganz Sachsen schien an diesem Karfreitag unterwegs zu sein. Um 12.45 genehmigte ich mir einen kleinen Imbiss in einem Biergarten am Elbufer in Pirna. Die Karlsberger Schnitte war gerade richtig für den kleinen Hunger.

Ich besuchte natürlich auch den Marktplatz Pirnas, dessen Ansicht durch den italienischen Hofmaler des Kurfürsten Friedrich August III., Canaletto, weltberühmt wurde. Diese Pirnabilder existieren noch und werden in den Dresdener Kunstsammlungen aufbewahrt. Weiter ging es am Elbufer entlang.

Bald, nachdem ich Pirna verlassen hatte, sah ich ein Schild, das auf den Barockgarten in Großsedlitz aufmerksam machte, den Startpunkt meiner zweiten Etappe. Weiterhin marschierte ich am Elbufer entlang in Richtung Dresden. Im Abendlicht sah ich dann das beeindruckende Schloss Pillnitz, das im Stil der Chinamode des 18. Jahrhunderts von August dem Starken am anderen Ufer der Elbe errichtet wurde. Nicht weit davon entfernt, im Dresdner Stadtteil Laubegast, speiste ich zu Abend und übernachtete dort.

Für den nächsten Tag stand nur noch die Besichtigung der Dresdener Altstadt, mit Zwinger, Semperoper und Frauenkirche auf meinem Programm. Mit der S-Bahn kam ich recht schnell von Laubegast in das Stadtzentrum, um mir die weltberühmten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Nach der ausgiebigen Sightseeingtour war mein nächstes Ziel der Bahnhof. Ich bekam eine gute Zugverbindung und trat die Heimreise an.

 


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